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Systemaufstellungen

für private oder berufliche Anliegen

Systemaufstellung bezeichnet den Prozess, wenn aus einem System einzelne Personen oder Aspekte mit Hilfe von Repräsentanten in den Raum gestellt werden, um eine visuelle Darstellung − ein Bild gegenseitiger Bezüge − zu erhalten. Dabei geht es darum, nicht nur über die Probleme zu reden, sondern die Lösung anzuschauen.

Grundsätzlich können Systemaufstellungen in Bezug auf dasbetreffenden Systems wie folgt unterschieden werden:

  • Familiensystem - Familienaufstellung
  • Organisationssystem - Organisationsaufstellung
  • Symptomsystem - Symptomaufstellung

Aufstellungen finden in Gruppen von zehn bis zwanzig Personen statt. Einer, der ene persönliche Thematik anschauen möchte, meldet sich, um für sich eine Aufstellung durchführen zu lassen.

In  der Familienaufstellung wird die Gegenwarts- und/oder das Herkunftssystem und das Anliegen aufgestellt.

Die Organisationsaufstellung nützt die räumliche Veranschaulichung von von Organisationseinheiten untereinander (z.B. Abteilungen, Teams, Arbeitsgruppen...), von Mitarbeitern zueinander, von Mitarbeitern zur jeweiligen Leitung wie auch von Mitarbeitern zu Externen - „Customer-Relations“) sowie auf Funktionalität, bzw. Dysfunktionalität jeweiliger Bezüge.

Bei Symptomaufstellungen geht es meistens um gesundheitliche Beeinträchtigungen. Dabei kann es sinnvoll sein, in einer Aufstellung darzustellen, welche Bedeutung gerade dieses Symptom im gegenwärtigen Lebenszusammenhang hat.

 

Ablauf:

1. Der Aufstellende wird gebeten, kurz sein Anliegen oder Problem zu schildern. Dann wir gemeinsam der konkrete Auftrag für die Aufstellung geklärt. Davon ausgehend wird entschieden, welches System aufgestellt wird (Familien-, Organisations oder Symptonaufstellung) und welche Mitglieder des Systems in seinem angesprochenen Lebenszusammenhang erforderlich sind.

2. Der Klient sucht unter den anwesenden Personen Stellvertreter/Repräsentanten für die Mitglieder aus und führt sie jeweils an einen von ihm gewählten Platz im Raum. Dieses Aufstellen soll möglichst spontan und intuitiv erfolgen.

3. Ist dies geschehen, so stehen alle Mitglieder des Systems, also auch der Aufstellende selbst, jeweils dargestellt durch Stellvertreter, in einer bestimmten Konstellation im Raum mit bestimmten Abständen voneinander und in bestimmten Blickrichtungen zueinander. Die so entstandene Konstellation wird als Bild doer Abbildung der Beziehungsstruktur des Aufstellenden genommen, die sogenannte Wirklichkeitsabbildung des Urspruchssystems.

4. Nun werden die Stellvertreter aufgefordert, ihre Befindlichkeit als Repräsentanten zu artikulieren. Auf Grund der eingenommenen Positionen der jeweiligen Stellvertreter können Gefühlsregungen oder Gedanken bei diesen entstehen, die oft in verblüffender Weise spiegelbildlich zu repräsentierten Personen aus dem System der Person sind. Dieses Phänomen wird als „repräsentierende Wahrnehmung“ bezeichnet.  Diese besteht aus der Wahrnehmung der visuellen Eindrücke, die die Aufstellung liefert sowie dem Erleben aus der Innenperspektive des Repräsentanten. Dabei werden oft Verstrickungen "anschaubar" und unbewusste Blockaden sichtbar. 

5. Ausgehend von diesen Äußerungen sucht die Aufstellungsleitung zusammen mit den Stellvertretern nach einer/der "guten Lösung", die darin besteht, dass alle Beteiligsten auf einem Platz zu stehen kommen, den sie als "gut" empfinden. Diese Dynamik entsteht entsteht gemeinsam und muss nicht von außen hineingetragen werden. Die Dynamik zeigt sich in den Äußerungen der Wahnehmung und den Ortsveränderungen im Raum.

6. In diese Möglichkeitsabbildung wird der Aufstellende i.d.R. hineingenommen und auf seinen neuen Platz anstelle seines Repräsentanten gestellt, um die Lösung unmittelbar selbst wahrzunehmen und das "Abschlussbild" selbst zu erleben.

 

Voraussetzungen:

Psychische Stabilität

 

Termin und Zeit:

Wenn sich 10 Interessenten angemeldet haben, wird gemeinsam nach einem Termin gesucht. Je nachdem wieviele Personen aufstellen möchten. Pro Aufstellung rechne ich mit 2 Std., maximal jedoch 3 Aufstellungen an einem Tag und mit einer Gruppe.

Ort:

 

Seminarraum in der Karlstr. 87, 76137 Karlsruhe-Südweststadt

Kosten:

 

Für TeilnehmerInnen mit eigenem Anliegen: 120 €

Für teilnehmende BeobachterInnen: 50 €

Mit jedem der ein eigenes Anliegen hat, findet vorab ein Telefongespräch statt.

Weitere Möglichkeiten:

 

Neben dem Systemaufstellen in einer Gruppe gibt es auch die Möglichkeit mittels Figuren oder Bodenankern die einzelnen Familienmitglieder repräsentierend als System aufzustellen, woraus räumliche Korrelationen und relationale Abhängigkeiten zu erkennen sein können. Dies kann dann im Einzel-, Paar- oder Teamsetting erfolgen.


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